Martina Martínez

3 Schritte zur Rentenkalkulation

Laut Statis­ti­schem Bundes­amt wurden 2020 bereits knapp zwei Drit­tel aller Renten­leis­tun­gen besteu­ert – Tendenz stei­gend. Die rich­tige Kalku­la­tion der Alters­ein­künfte ist für einen unbe­schwer­ten Ruhe­stand deswe­gen wich­ti­ger denn je. Die uniVersa Versi­che­rung gibt Tipps zur rich­ti­gen Planung.

Grund­le­gend für den Anstieg der Renten­be­steue­rung ist das Alters­ein­künf­te­ge­setz, mit dem seit 2005 der Über­gang zur nach­ge­la­ger­ten Besteue­rung bis 2040 beschlos­sen wurde. Bis dahin werden 100 % der Renten einkom­men­steu­er­pflich­tig sein. Um die Rente trotz­dem finan­zi­ell unab­hän­gig genie­ßen zu können, gilt es mit der rich­ti­gen Vorbe­rei­tung bösen Über­ra­schun­gen vorzu­beu­gen. Im ersten Schritt ist laut uniVersa ein regel­mä­ßi­ger Kassen­sturz und Check des Netto­be­darfs wich­tig. So kann auch ein Versor­gungs­ziel fest­ge­legt werden, das beschreibt, welche monat­li­chen Einkünfte zum Leben benö­tigt werden.

Im zwei­ten Schritt gilt es zu über­prü­fen, wie viel Brut­to­rente über­haupt zur Verfü­gung steht und welche Sozi­al­ab­ga­ben davon an gesetz­li­cher Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung anfal­len. Die Anbie­ter infor­mie­ren in der Regel per Renten­info und Wert­mit­tei­lung über die zu erwar­tende Brut­to­rente und die Kran­ken­kas­sen geben Auskunft über zukünf­tige Beiträge. Für den drit­ten Renten­pla­nungs­schritt empfiehlt uniVersa zu klären, wie die späte­ren Renten­an­sprü­che versteu­ert werden müssen. So kann eine mögli­che Steu­er­be­las­tung geschätzt und zukünf­tig einge­plant werden. Dabei helfen Steu­er­be­ra­ter und Lohn­steu­er­hil­fe­ver­eine, sie führen genauere über­schlä­gige Berech­nun­gen zur steu­er­li­chen Situa­tion durch.

Wich­tig ist außer­dem, die jähr­li­che Preis­stei­ge­rung in der Kalku­la­tion zu berück­sich­ti­gen. Aufmerk­sam soll­ten auch Verhei­ra­tete sein und einpla­nen, wie der Part­ner im Todes­fall abge­si­chert wird und welche Hinter­blie­be­nen­an­sprü­che es gibt. Das ist bei den verschie­de­nen Renten­ar­ten und Anbie­tern oft sehr unter­schied­lich gere­gelt, sodass auch hier Nach­frage und Einpla­nung für opti­male Versor­gung notwen­dig sind.

(Finanz­welt)

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