Martina Martínez

Risikolebensversicherung: Nutzen nicht nur für Familien

Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung zählt zu den wich­tigs­ten Absi­che­run­gen – und genießt dennoch weni­ger Bekannt­heit als beispiels­weise die Lebens- oder Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung. Beson­ders Fami­lien mit Baukre­dit oder allei­ni­gem Verdie­ner soll­ten eine Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung ins Auge fassen. Doch auch für andere Perso­nen­grup­pen kann sie sich auszah­len. Das wich­tigste Merk­mal ist die Versicherungssumme.

Risikolebensversicherung im Überblick

Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung wird oft mit der „reinen“ Lebens­ver­si­che­rung verwech­selt. Dabei gibt es einen entschei­den­den Unter­schied: Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung greift nur dann, wenn der Versi­cherte verstirbt – und zahlt eine entspre­chende Summe an die Hinter­blie­be­nen aus. Es handelt sich somit um eine klas­si­sche Form der Absi­che­rung, die vor allem Fami­lien und Paare in Anspruch nehmen soll­ten. Die Lebens­ver­si­che­rung kann demge­gen­über bei Bedarf auch vorher ausge­zahlt und vom Versi­cher­ten selbst im Zuge der Alters­vor­sorge genutzt werden.

Versicherung für Familien, nichteheliche Gemeinschaften und Geschäftspartner

Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung ist für unver­hei­ra­tete Paare sinn­voll, da es im Todes­fall eines Part­ners keine Hinter­blie­be­nen­rente für den ande­ren gäbe. Insbe­son­dere, wenn nur eine der Parteien für das gemein­same Einkom­men zustän­dig ist, sollte über den Abschluss der Versi­che­rung nach­ge­dacht werden. Dasselbe gilt für Fami­lien mit Kindern oder Paare mit einem laufen­den Darle­hen, zum Beispiel für den Haus­bau. Verstirbt der allei­nige Verdie­ner, kämen ohne Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung neben der Trauer noch finan­zi­elle Probleme auf die Hinter­blie­be­nen zu. Auch Geschäfts­part­ner können sich durch die Poli­cen gegen­sei­tig absi­chern – im Todes­fall eines Part­ners stünde eine viel­leicht frisch gegrün­dete Firma nicht gleich vor dem Ruin.

Weni­ger sinn­voll ist eine Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung für Allein­ste­hende oder auch Paare, in denen beide Parteien ein regel­mä­ßi­ges und auch im Zwei­fels­fall ausrei­chend hohes Einkom­men haben. Auch, wenn im Alter keine größe­ren Ausga­ben zu erwar­ten sind und das Baudar­le­hen weit­ge­hend bezahlt ist, muss die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung nicht sein.

Vorteile, Nachteile und Auswahlkriterien

Der Vorteil ist die vergleichs­weise hohe mögli­che Versi­che­rungs­summe bei nied­ri­gen Beiträ­gen. Der Versi­che­rer Verti zeigt, dass eine umfas­sende Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung nicht teuer sein muss und auch schon für wenige Euro im Monat erhält­lich ist. Online finden Sie dort nicht nur weitere Infor­ma­tio­nen über die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung von Verti, sondern es werden auch häufige Fragen zum Thema beant­wor­tet. Trotz gerin­ger monat­li­cher Beträge gibt es im Versi­che­rungs­fall eine vergleichs­weise hohe Summe. Versi­cherte soll­ten darauf achten, ob es sich um eine einma­lige Auszah­lung im Todes­fall oder wieder­keh­rende Zahlun­gen handelt.

Ein mögli­cher Nach­teil ergibt sich, wenn Versi­cherte Vorer­kran­kun­gen haben, Raucher sind oder zu einem älte­ren Perso­nen­kreis gehö­ren – das kann die monat­li­che Beitrags­summe in die Höhe trei­ben. Außer­dem wird durch die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung keine Geld­an­lage im herkömm­li­chen Sinn geschaf­fen. Wer sich eine Alters­vor­sorge wünscht, sollte besser auf die Lebens­ver­si­che­rung setzen.

Versicherungssumme berechnen

Ein wich­ti­ges Auswahl­kri­te­rium ist die Höhe der Versi­che­rungs­summe. Im Regel­fall wird eine einma­lige Auszah­lung im Todes­fall gewährt. Es gibt aber auch die Möglich­keit einer stei­gen­den oder fallen­den Versi­che­rung. Dadurch ändern sich auch die monat­li­chen Beiträge.

Beispiel: Wer fest­stellt, dass im Laufe der Jahre das Baudar­le­hen größ­ten­teils abbe­zahlt wurde, kann die Beitrags­höhe der Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung anpas­sen und so die laufen­den Kosten für die Absi­che­rung senken. Kommen umge­kehrt neue Kosten auf, ist eine Erhö­hung des Beitrags möglich.

Sinnvolle Absicherungsmöglichkeit

Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung zeigt sich für viele Perso­nen­grup­pen sinn­voll. Insbe­son­dere Fami­lien mit laufen­den Kosten und Allein­ver­die­ner soll­ten sie abschlie­ßen. Die Versi­che­rungs­summe ist – abhän­gig von bestimm­ten Krite­rien wie Alter, Beruf und Gesund­heits­zu­stand – vergleichs­weise nied­rig. Auch können die Beiträge meist jähr­lich ange­passt werden. (Finanz­welt)

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